Empfindliche Zähne

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Warum verursacht eine Aufbissschiene Schmerzen?

Bei der Aufbissschiene handelt es sich um eine zahnmedizinische Apparatur aus Kunststoff. Ihre Form gleicht dem individuellen Zahnbogen des Patienten. Daher nimmt der Zahnarzt vor der Herstellung der Schiene einen Abdruck Ihres Kiefers. Mit der Abformung gießen die Mitarbeiter im zahnmedizinischen Labor das Kiefermodell aus, um die eigentliche Aufbissschiene zu produzieren. Sie eignet sich, um eine Erkrankung des Kausystems zu behandeln. In der Fachsprache nennen sich die gesundheitlichen Komplikationen Myoarthropathien.

Bruxismus ist die typische Ursache für das Tragen der Aufbissschiene. Unter dem Begriff verstehen die Mediziner das Zähneknirschen. Zudem benötigen Sie die Schiene, um eine Fehl- oder Überbelastung der Zähne und des Kiefergelenks zu verringern. Die Störungen führen bei den Betroffenen zu einer Einschränkung der Lebensqualität. Beispielsweise leiden sie unter:

  • Zahnschmerzen,
  • Kopfschmerzen
  • und schmerzender Muskulatur an den Kiefergelenken.

Das Tragen der Schiene sorgt für eine effektive Therapie. Zusätzlich verhindert sie das Knirschen mit den Zähnen, welches auf Dauer das Gebiss angreift. Beispielsweise führt der zunehmende Abrieb zur Minderung der Zahnsubstanz. Der Zahnarzt bezeichnet die Problematik als Abrasion. In der Regel verwenden die Patienten die Aufbissschiene nur am Ober- oder Unterkiefer.

Entsteht durch die Aufbissschiene ein Missempfinden?

Im Normalfall geht das Tragen der Aufbissschiene nicht mit Unwohlsein oder Schmerzen einher. Stattdessen reduziert das Modell die Symptome einer Kieferfehlbelastung. Dennoch leiden Personen mit einer neuen Schiene oftmals an Reizungen im Mundraum oder einem "Völlegefühl" im Mund. Sie empfinden den zahnmedizinischen Apparat als Fremdkörper. Daher besteht die Möglichkeit, dass beim ersten Einsetzen der Schiene ein Würgereiz aufkommt. Speziell zu Beginn der Behandlung klagen die Betroffenen über ein starkes Druckgefühl im Mund .

Welche Ursachen bedingen die Schmerzen?

In der Regel klingt das drückende Gefühl im Mund nach mehreren Wochen ab. Den Zeitraum benötigen Zähne und Zahnfleisch, um sich an den stützenden Fremdkörper zu gewöhnen. Bleibt die Pein erhalten oder verstärkt sich, suchen Sie erneut Ihren Zahnarzt auf. Speziell heftige Druckschmerzen weisen auf eine fehlerhafte Anfertigung der Apparatur hin. Diese sitzt beispielsweise zu eng oder drückt die Zähne in eine falsche Richtung. Das Phänomen entsteht, wenn bereits Fehler beim Kieferabdruck auftraten. Passt die Aufbissschiene nicht optimal, führt sie zu einer dauerhaften Belastung der Kiefergelenke.

Dadurch leiden die Patienten ebenfalls an Kopfschmerzen und einem unangenehmen Spannungsgefühl. Verursacht die Apparatur Schmerzen im Bereich des Zahnfleischs, nehmen Sie diese aus dem Mund. Vereinbaren Sie mit dem Dentisten einen frühzeitigen Termin, um den exakten Grund für das Missempfinden in Erfahrung zu bringen. Als Beispiel erweist sich die Schiene als zu lang. Sie drückt auf das Zahnfleisch, woraus eine starke Reizung resultiert. Zu den möglichen Folgen zählen:

  • Rötungen,
  • Schwellungen,
  • Überempfindlichkeit
  • und Zahnfleischbluten.

Die Symptome treten ebenfalls auf, wenn sich an der Schiene spitze Kanten befinden. Auf die Dauer führt die falsch sitzende Schiene zu einem druckbedingten Zahnfleischrückgang. Dadurch liegen die Zahnhälse frei. Diese verfügen nur über einen geringen Schutz durch den Zahnschmelz. Nehmen die Patienten heiße oder kalte Lebensmittel zu sich, fühlen sie einen spitzen Schmerzreiz. Ebenso sorgen säurehaltige Speisen und Getränke für ein unangenehmes Pochen im Bereich der Zahnnerven.

Die Anpassung und Korrektur der Situation durch eine Aufbissschiene


Quelle: Youtube.com

Lösungen für Schmerzen durch die Aufbissschiene

Resultiert der Schmerz aus einer engen oder falsch sitzenden Aufbissschiene, passt der Zahnarzt den zahnmedizinischen Apparat an. Bei einer starken Abweichung der Form von Ihrem Kieferbogen kommt es zur Anfertigung eines neuen Modells. Des Weiteren entsteht eine Reibung am Zahnfleisch, wenn die Schiene locker sitzt. In dem Fall gilt es gleichermaßen, einen Anpassungstermin beim Zahnarzt auszumachen. Reizt die Bissschiene Ihr Zahnfleisch leicht, helfen Hausmittel gegen das Missempfinden. Als Beispiel gurgeln Sie mehrmals in der Woche mit lauwarmen Salbei- oder Kamillentee.

Beide Teesorten wirken antibakteriell und hemmen Entzündungsprozesse. Trinken Sie die Flüssigkeit nicht heiß, um eine zusätzliche Reizung der Zähne und Schleimhäute zu vermeiden. Eine weitere Alternative stellt das Teebaumöl dar. Dieses besitzt ebenfalls antiseptische Eigenschaften. Vor dem Anlegen der Aufbissschiene reiben Sie das Zahnfleisch vorsichtig mit der Substanz ein. Dabei üben Sie keinen Druck aus. Verursacht die Apparatur Schmerzen, weil Speisereste und Krümel sich darin verfangen, spülen Sie vor dem Gebrauch gründlich den Mundinnenraum aus.

Beispielsweise verwenden Sie dafür antibakterielles Mundwasser. Dadurch verhindern die Patienten den Bakterienbefall des Zahnfleischs und somit eine der Hauptursachen für den Zahnfleischrückgang. Ebenso bewährt es sich, das Zahnfleisch sanft zu stimulieren, damit es weniger empfindlich auf Reizungen reagiert. Ein geeignetes Hilfsmittel ist die Zahnfleischbürste. Sie verfügt über weiche Borsten, mit denen Sie leicht über das rote Gewebe streichen.

Resultiert der Schmerzreiz aus einem Entzündungsprozess, liegt dessen Ursache beispielsweise in einer mangelhaften Mundhygiene. Reinigen Sie die Aufbissschiene nicht regelmäßig, sammeln sich daran Keime und Bakterien. Sie reizen das Zahnfleisch und greifen den Zahnschmelz an. Um das zu vermeiden, säubern die Betroffenen die Schiene nach jedem Tragen mit Zahnpasta und einer Zahnbürste. Zusätzlich empfehlen die Zahnärzte, eine Gebissreinigungslösung zu verwenden.

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