Empfindliche Zähne


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Erbrechen nach Weisheitszahn OP


Das Wichtigste in Kürze:

» Bei einer Weisheitszahnentfernung unter Vollnarkose stellen Übelkeit und Erbrechen häufige Nebenwirkungen dar.

» Erfahrenen Anästhesisten gelingt es, die verschiedenen Narkosemittel zu kombinieren, um ein Erbrechen nach Abklingen der Betäubung zu verhindern.

» Gegen die Übelkeit verschreibt der Zahnarzt beruhigende sowie magenschonende Medikamente.

» Leiden die Patienten unter einem nervösen Magen oder stressbedingter Übelkeit, weisen sie ihren Dentisten vor dem Eingriff darauf hin.

» Autogenes Training hilft, die Angst zu kontrollieren und körperliche Stressreaktionen zu unterbinden.

» Empfehlung: Fühlen sich die Patienten nach Abklingen der Betäubung elend und erbrechen, achten sie im Nachhinein auf eine magenschonende Ernährung. Hält die Übelkeit an, bitten sie den Zahnarzt oder den Hausarzt um Medikamente, die gegen das Erbrechen helfen.



Falls ein Patient unter Erbrechen nach der Weisheitszahn OP leidet, ist das nicht immer eine Reaktion auf das Narkosemittel. Bei vielen Eingriffen wird eine lokale Betäubung durchgeführt, die in der Regel gut vertragen wird. Die lokale Betäubung weist generell weniger Komplikationen auf, als eine Vollnarkose. Ein Erbrechen stellt hier eher die Ausnahme dar.

Vollnarkose und örtliche Betäubung im Vergleich

Generell können Patienten mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, welche Narkoseform geeignet ist. Bei der lokalen Betäubung wird das Mittel in die Nähe der Nerven gespritzt das verhindert, dass die Nerven die Schmerzsignale weitergeben. Bei einer Vollnarkose wird das Bewusstsein ausgeschaltet. Diese Mittel werden in die Blutbahn eingebracht oder per Gas verabreicht. In Kombination mit der Vollnarkose werden Schmerzmitteln sowie muskelentspannende Mittel verabreicht. Wenn es möglich ist, ist die lokale Betäubung vorzuziehen, da das Risiko der Übelkeit und des Erbrechens erfahrungsgemäß geringer ist.




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Vollnarkose für eine Zahn OP

Wenn die Operation kompliziert wird oder gleich mehrere Weisheitszähne gezogen werden müssen, ist eine Vollnarkose in einigen Fällen nicht zu vermeiden. In früheren Jahren war es üblich, Äther oder Chloroform zu verwenden. In diesem Zusammenhang war es an der Tagesordnung, dass sich ein Patient kurz nach der OP erbrach. Es gehörte zum festen Bestandteile im Narkoseverlauf. Heutzutage werden moderne Narkosegase verwendet und die Mittel, die der Patient per Spritze erhält, wirken sich viel weniger belastend auf den Organismus aus. Aus diesem Grund kommt es ausgesprochen selten dazu, dass Übelkeit und Erbrechen nach dem Nachlassen der Narkose auftreten. Erfahrene Anästhesisten bzw. Zahnärzte sind in der Lage, verschiedene Narkosemittel auf eine Weise miteinander zu kombinieren, dass ein Erbrechen nahezu ausgeschlossen wird. Falls es trotzdem passiert, gibt es Medikamente, die den Zustand der Übelkeit rasch in den Griff bekommen.

Wenn die Aufregung eine Rolle spielt

Manche Menschen haben eine beträchtliche Angst vor dem Eingriff. Sie sind extrem angespannt und machen sich große Sorgen über den Verlauf der Operation. Das schlägt sich nicht selten auf den Magen nieder. Die Folge ist ein flaues Gefühl oder Übelkeit. Nicht immer schaffen es Betroffene, diese Übelkeit im Zaum zu halten. Vor und während des Eingriffs stehen sie unter großer Anspannung. Wenn sich diese Anspannung löst, kommt es bei einigen Patienten zum Erbrechen. Patienten mit einem besonders nervösen Magen bzw. mit stressbedingten Übelkeitsproblemen sprechen vorab mit ihrem Zahnarzt darüber. Sie können mit ihm ein Zeichen vereinbaren, damit er seine Tätigkeit unterbricht, falls sich während des Eingriffs eine Übelkeitswelle ankündigt.
Manche Zahnärzte haben die Möglichkeit, auf spezielle Art und Weise auf Angstpatienten einzugehen. Sie arbeiten mit sanften Methoden und behalten ihren Patienten im Blick. Für alle, die noch Zeit haben und bei denen die Operation am Weisheitszahn nicht in den nächsten Tagen stattfindet, bietet es sich mittelfristig an, ein autogenes Training zu starten. Das autogene Training hilft, die Angst zu kontrollieren und innerhalb weniger Monate einzudämmen oder ganz in den Griff zu bekommen.

Operation in der Fachklinik mit speziellen Anästhesisten

Das Narkosemittel wird von der Leber abgebaut. Für Patienten mit einer beeinträchtigten Leberleistung könnte das problematisch sein. Es gibt Menschen, die allergisch auf jede Art von Narkosemittel reagieren. Eine offene Kommunikation mit dem Zahnarzt über die bestehende Problematik im Vorfeld des Eingriffs ist das A und O.
Speziell geschulte Ärzte sind in der Lage, rasch und effektiv zu reagieren. Eine Alternative zum Eingriff in der Zahnarztpraxis stellt deshalb eine Operation in einer Fachklinik dar. Hier gibt es speziell geschulte Anästhesisten, die wissen, wie sie eine Narkose durchführen, dass die Übelkeit ausbleibt. Kommt es unerwartet dazu, dass Patienten sich nach dem Eingriff übergeben müssen, empfiehlt es sich mit dem Arzt besprechen. Im Zweifel empfiehlt es sich, im Anschluss an die Operation den möglichen Auslöser per Test feststellen zu lassen. Mit dem Wissen ist es möglich, einem solchen Zwischenfall wirksam vorzubeugen.





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