Empfindliche Zähne


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Weisheitszähne Jodgeschmack

Bei Jod handelt es sich um ein Mineral, das topisch antibakterielle Zwecke erfüllt und aus diesem Grund auch für die Verwendung in der Zahnmedizin geeignet ist. Und die Weisheitszahn OP gehört heute zu den gängigsten Operationen im Zahnbereich. Verbunden damit ist aber auch ein großes Risiko für den Patienten, und zwar in der Hinsicht, dass er dadurch höllische Schmerzen haben wird und auch eine lange Zeit der Regeneration. Eine Nachwirkung der ganz besonderen Art ist dabei ein Jodgeschmack, der von den meisten Menschen entsprechend als ekelig wahrgenommen wird. Dieser Geschmack kann bis zu mehreren Tagen im Mund verbleiben. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine Erscheinung, die ausschließlich auftritt, wenn Weisheitszähne entfernt wurden, sondern allgemein um einen Geschmack, den die Desinfektionsmittel im Mundraum hinterlassen, wenn eine Operation oder Zahnbehandlung durchgeführt wird.


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Gerade aber der Jodgeschmack ist ein sehr unangenehmes Gefühl, der noch zur Schwellung der Backe hinzukommt, die eigentlich nach einer Weisheitszahn OP nicht zu vermeiden ist. Denn in die Wunde wird in der Regel ein Jodstreifen gelegt, so dass sich die Wunde nicht entzünden kann. Und eben diese Streifen lösen den Geschmack aus, den man dann nach einer derartigen Operation noch tagelang im Mund hat. Dieser Jodstreifen wird allerdings im Rahmen der Nachsorge nach ein bis zwei Tagen wieder aus der Wunde entfernt. Doch der Geschmack nach Jod bleibt in der Regel auch noch Tage danach erhalten. Dies ist aber nichts Ungewöhnliches und ist auch nicht schlimm.

Bei einem Jodstreifen bzw. Jodoformstreifen handelt es sich um ein Textilfließ, das in Jodoformpulver getränkt wurde. Der Jodstreifen sorgt dafür, dass der Eiter bzw. Blut abfließen kann, weil sich die Wunde sonst so schließen würde. Der Eiter könnte dann nicht mehr abfließen und das Wiedereintreten von Beschwerden wäre die Folge. Der Jodstreifen hat dabei auch eine bakterizide Wirkung, wodurch die Vermehrung von Bakterien um die Wunde nach der Weisheitszahn OP gehemmt wird. Insbesondere nach einer Weisheitszahn OP soll durch den Jodstreifen auch verhindert werden, dass sich ein Bluterguss bilden kann. Diese können letztlich eine Beule im Gewebe zur Folge haben.

Keine Panik, wenn Jodstreifen verschluckt wurde

Es ist dabei ein häufiges Phänomen, dass der Jodstreifen verschluckt wird. Dies geschieht meist unbewusst beim Essen. Die meisten Patienten geraten dann allerdings erst einmal in Panik und fragen sich, ob das gefährlich ist und ob das für die Wundheilung schädlich ist. Dabei ist es so, dass die Frage hier mit großer Gewissheit mit Nein beantwortet werden kann. Der Wunde macht es nichts aus, wenn der Jodstreifen ein oder zwei Tage früher herausgenommen wird. Und um das Verschlucken an sich muss man sich auch keine Sorgen machen, denn der Streifen wird wieder ausgeschieden. Daher ist angebracht, dass keine Panik herrscht, wenn der Jodstreifen verschluckt wurde. Danach verschwindet natürlich auch der Jodgeschmack aus dem Mund nach und nach. Das kann aber auch einige Zeit dauern. Denn der Jodgeschmack bzw. die Dosierung von diesem Jodstreifen ist schon recht intensiv. Die Jodstreifen werden normalerweise vom Zahnarzt nach 1 bis 2 Tagen entfernt, wobei es nach dem Entfernen des Jodstreifens auch zu einer leichten Nachblutung kommen kann.

Einsatz von Jod in der Zahnmedizin

Jod ist schon sehr lange eine effektive Wundversorgung in der Zahnmedizin. Die Jodstreifen geben bei dem Kontakt mit dem Wundsekret nur sehr langsam Jod ab. Die Jodstreifen geben dabei eine starke bakteriostatische Wirkung ab. Die Wirkung ist dabei entsprechend sehr schwach und hat den Vorteil, dass Jod eine schlechte Löslichkeit hat und aus diesem Grund lange erhalten bleibt. Dabei bleibt natürlich auch der unangenehme Geschmack entsprechend lange erhalten, wenn der Jodstreifen nicht irgendwie doch verschluckt wird. Für den Fall, dass eine Jod-Allergie besteht, ist es allerdings so, dass diese Jodstreifen nicht eingesetzt werden können. Das muss dem Zahnarzt zuvor natürlich bekannt sein. Allerdings stellt sich eine Allergie gegen Jod in vielen Fällen erst während der Behandlung heraus. Zu den typischen Anzeichen einer Jodallergie gehören Müdigkeit, Fieber, beschleunigter Puls, Blutdruckabfall, Husten, aber auch Durchfall und Schwindel. Viele erleben auch allergische Symptome wie Juckreiz, ebenso wie Hautausschlag und Nesselsucht. Und auch rote oder tränende Augen sowie eine laufende Nase und eine allgemeine Reizung in der Nase können auf eine Jodallergie hinweisen. Dann muss hier nach anderen Lösungen gesucht werden. Bei Patienten, die Schilddrüsenfunktionsstörungen sollte ein Jodstreifen ebenfalls nicht verwendet werden.





Weiterführende Infos zum Thema:

Mundspülung nach Weisheitszahn OP

Mundgeruch nach Weisheitszahn OP



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Kategorie WeisheitszähneWEISHEITSZÄHNE





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