Empfindliche Zähne


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Muß man Weisheitszähne zwingend ziehen lassen ?

Heute benötigt der Mensch die "Achter", die sogenannten Weisheitszähne nicht mehr. Denn der Kiefer des Menschen kann diese recht spät durchbrechenden Weisheitszähne überhaupt nicht gebrauchen im Kiefer, weil dafür kein Platz ist. Die Ur-Menschen indes hatten einen größeren Kiefer und für die waren die Weisheitszähne auch sehr nützlich. Dabei war es sicherlich auch schon früher so, dass diese Probleme bereiteten. Denn an der Konstruktion der Zähne hat sich nichts geändert. Es kann allerdings sein, dass durch die modernen Lebensmittel und den modernen Lifestyle durchaus die Zähne in Mitleidenschaft gezogen worden sind im Laufe der Evolution.


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Wenn die Weisheitszähne nun aber erst in einem Alter von 16 Jahren oder sogar noch später durchbrechen, ist der Mensch schon ausgewachsen und die Zähne bereiten häufig Probleme. Zum Beispiel wachsen ihre Wurzeln quer oder die Zähne sind einfach zu groß, als dass sie noch Platz hätten im Gebiss. Wenn alles gut läuft, machen die Weisheitszähne allerdings nie Probleme. Dabei ist es in einigen Fällen eine schwere Entscheidung, ob die Weisheitszähne gezogen werden sollen , auch wenn sie gesund sind. Viele denken sich hier, Prävention ist besser als die Nachsorge und die dann damit später verbundenen Schmerzen. Allerdings kommen auch diese Menschen nicht um Schmerzen herum. Denn das Ziehen von einem Weisheitszahn bedeutet immer eine schwere Operation im Mund.



Wie alt bei Ziehen der Weisheitszähne


Schwere Entscheidung

Dabei werden laut Statistik rund eine Million Weisheitszähne jedes Jahr in Deutschland entfernt. Es handelt sich damit um eine der häufigsten Operationen im Bereich der Zahnmedizin. Dabei wird in Deutschland, wie auch in anderen Industrieländern oft auch dann operiert, wenn die Weisheitszähne eigentlich keine Probleme machen. Das heißt vorbeugend, ohne Symptome eben. Dabei birgt der Eingriff Risiken und stellt somit eine schwere Entscheidung dar, wobei ein Zahnarzt nie sagen würde, dass die Weisheitszähne, die keine Probleme machen, unbedingt raus müssen. Die Entscheidung, ob eine Weisheitszahn OP angestrebt wird, sollte also von der Notwendigkeit und vom Einzelfall abhängig gemacht werden. Wenn dabei aus Patienten-Sicht klare Anhaltspunkte vorliegen, welche die Entfernung der Weisheitszähne sprechen, dann ist da auch noch Schwierigkeitsgrad des Eingriffes, über den gesprochen werden muss. Ob es ratsam ist, Weisheitszähne zu entfernen, wenn sie noch keine Probleme bereiten, kommt vor allem darauf an, wo und wie die Weisheitszähne im Kiefer positioniert sind. So werden die Weisheitszähne gezogen.

Zu denken geben sollte den Betroffenen, die darüber nachdenken, dass in Großbritannien schon vor mehr als 10 Jahren eine vorbeugende Entfernung der Weisheitszähne abgeschafft wurde. Der Grund dafür war, dass es nicht genügend Belege darüber gab, ob wirklich ein Nutzen erzielt wird durch diese Maßnahme. In Deutschland indes ist es noch immer die Willensentscheidung des Patienten, ob die Weisheitszähne, die durchgebrochen sind, raukommen oder nicht, wenn sie keine Probleme bereiten. Kritische Verbraucher werden durch Forschungen unterstützt in ihre Entscheidung gegen eine Weisheitszahn OP, die besagt, dass es einen sehr hohen Anteil an nicht durchgebrochenen Weisheitszähnen gibt, welche sich später regulär in die Zahnreihe einstellen werden. Dabei hat sich die Forschung nun zur Aufgabe gemacht Methoden zu entwickeln, dass es möglich ist möglichst früh jene Zähne zu identifizieren, welche langfristig Probleme machen könnten. Denn bisher lässt sich das noch nicht vorhersagen anhand der Röntgenbilder.

Pro und Contra

ine wichtige Entscheidungshilfe ist für jeden Betroffenen die Pro- und Contra-Liste. Hierbei muss sich der Betroffene folgende Fragen stellen, die er auch mit seinem Zahnarzt erörtern muss, weil dieser sich im Zahnstatus des Betroffenen natürlich sehr gut auskennt:

1. Haben die Weisheitszähne schon krankhafte Veränderungen am Kiefer oder den Nachbarzähnen verursacht?

2. Ist zu erwarten, dass sich die Weisheitszähne ordnungsgemäß entwickeln können? Ist dafür genügend Platz im Kiefer?

3. Was für Risiken sind bei der OP zu erwarten?

Häufig ergibt sich sogar die Möglichkeit, dass Weisheitszähne eventuell als Ersatz verlorener oder stark geschädigter Backenzähne dienen können. In diesem Fall kann die Entscheidung natürlich nur lauten, dass die Weisheitszähne, solange sie keine Probleme machen, erhalten bleiben.
Es gibt natürlich auch Indikationen dafür, die für eine Entfernung der Weisheitszähne sprechen. Hierzu gehören Entzündungen in der Umgebung des jeweiligen Weisheitszahns. Dies geschieht, wenn der Weisheitszahn teilweise aus dem Zahnfleisch herausragt. Mans spricht hier auch von einer sogenannten Schlupfwinkelinfektion. Und wenn der Weisheitszahn bereits von Karies befallen ist, es zu einer Wurzelentzündung kam oder Zysten vorhanden sind bzw. Auflösungserscheinungen am Nachbarzahn oder auch andere krankhafte Veränderungen vorhanden sind. Für eine Weisheitszahn OP spricht auch, wenn ein Weisheitszahn eine Operation am Kiefer erschwert wird.





Weiterführende Infos zum Thema:

Weisheitszähne ziehen über 40

Was passiert wenn nicht ziehen lässt ?

Warum Weisheitszähne ziehen ?

Wann ist Ziehen sinnvoll ?



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Kategorie WeisheitszähneWEISHEITSZÄHNE





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