Empfindliche Zähne


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Die Wunde beginnt wieder zu bluten


Das Wichtigste in Kürze:

» Sobald die gefäßverengende Wirkung der Betäubung nachlässt, blutet die Wunde erneut.

» Normalisiert sich die Durchblutung der Patienten, klingen die Nachblutungen ab.

» Um die Blutungen zu stillen, vernäht der Zahnarzt die Wunde und versorgt sie mit einem Druckverband sowie blutstillenden Medikamenten.

» Gelangt der Blutpfropf aus der Wunde, treten Nachblutungen auf.

» Einen negativen Einfluss auf den Heilungsverlauf nehmen giftige Substanzen wie Nikotin oder Alkohol.

» Empfehlung: Treten mehrere Tage nach dem Entfernen der Weisheitszähne starke Blutungen auf, konsultieren die Betroffenen den Zahnarzt. Dieser versucht, die Blutung zu stillen, um das Eindringen von Keimen in die Wunde zu verhindern.



Eine Weisheitszahn-OP stellt einen operativen Eingriff dar. Insbesondere bei festsitzenden Zähnen oder solchen im Durchbruch entstehen vor und nach dem Eingriff Blutungen. Diese dauern unterschiedlich lang. Patienten verunsichern Blutungen, die nach dem Beginn nachlassen und erneut stärker auftreten. Im Folgenden finden sich Informationen zu der Blutungsdauer und Hilfsmitteln gegen wiederholte Blutungen.




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Wann blutet eine Wunde wieder?

Frühblutungen nach der Extraktion eines oder mehrerer Weisheitszähne treten aufgrund der nachlassenden Wirkung der Betäubung auf. Diese Betäubungen enthalten Substanzen, welche die Gefäße verengen. Damit kontrollieren die Mediziner die Blutung. Darüber hinaus verbleibt das Mittel andauernder in der betroffenen Region und entfaltet eine längere Wirkung. Lässt die gefäßverengende Wirkung nach, kommt es in den ersten Stunden nach dem Eingriff zu erneuten Blutungen. Sobald sich die Durchblutung normalisiert, lassen die Nachblutungen in diesem Stadium nach.

Patienten fördern den normalen Blutfluss durch leichten Druck mit einer sterilen Kompresse oder einem Tupfer. Gelingt diese Maßnahme nicht, ergreift der Zahnarzt weitere Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere:

  • eine Naht über die Wunde zu nähen
  • örtliche, blutstillende Medikamentengabe
  • Druckverbände

Verzögerungen treten bei Patienten mit einem verstärkten Blutfluss auf. Darüber hinaus schaffen Verbandseinlagen zum Draufbeißen Abhilfe. Der Zahnarzt überprüft die Wundheilung am darauf folgenden Tag.

Später auftretende Nachblutungen in Ursache und Wirkung

Sogenannte Spätblutungen treten beim Patienten einige Tage nach dem Eingriff auf. Die Wunde beginnt nach der Extraktion den Heilungsprozess. Sodann bildet sich auf der Wunde Wundsekret. Dieses schützt sie und verhilft dem Patienten Knochen und Schleimhäute neu zu bilden. Entfernt der Patient in den Tagen nach dem Eingriff durch sein Verhalten dieses Koagel, treten gelegentlich Spätblutungen auf. Nachteiligen Einfluss auf die Heilung entfalten Gifte, wie Nikotin sowie harte Zahnbürsten und Speisen. Ohne die verschließende Wundsubstanz treten bei einigen Patienten erneute Blutungen auf. In diesen Fällen interveniert der Zahnarzt erneut und nimmt einen weiteren Eingriff vor.


Patientenbedingte Nachblutungen im Detail

Bei einigen Patientengruppen treten häufiger Nachblutungen auf. Diese sind überwiegend medizinischer Natur. Die individuelle Blutungsneigung ist maßgeblich für das Auftreten von Nachblutungen. Dementsprechend überprüfen die behandelnden Mediziner vor dem Eingriff den Patienten auf Gerinnungsstörungen. Medikamente, die den Blutfluss und dessen Konsistenz beeinflussen, erzeugen eine stärkere Blutungsneigung. Bekannte Medikamente dieser Kategorie sind Medikamente gegen Thrombosen. Darüber hinaus unterliegen Patienten der Bluterkrankheit einer deutlich stärkeren Blutungsneigung nach operativen Eingriffen. Patienten, die Thrombozyten in unzureichender Menge produzieren, entwickeln wenig bis keine Wundverschlusssubstanz. In diesen Fällen verwendet der Arzt präventive Maßnahmen im Vorfeld. Weitere Faktoren, die Nachblutungen nach sich ziehen, sind Lebererkrankungen und Chemotherapien. Vor dem Eingriff bestimmt der Arzt mit dem Patienten die Risikogruppe. Bei auftretenden Nachblutungen setzt er Blutkleber oder permanente Verbandformen ein. Nachblutungen in den ersten Stunden und Tagen sind normal. Bei anhaltenden und starken Blutungen konsultieren Patienten erneut den Zahnarzt.





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Kategorie WeisheitszähneWEISHEITSZÄHNE






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