Empfindliche Zähne


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Wie lange hält eine örtliche Betäubung?


Das Wichtigste in Kürze:

» Die örtliche Betäubung unterbindet starke Schwellungen und Wundschmerzen indem sie die Gefäße an der Behandlungsstelle verengt.

» Gesundheitliche Aspekte, Lebensweise und Medikamente beeinflussen die Dauer der örtlichen Betäubung.

» Bei Personen mit festen Kieferknochen gelangt die Betäubung nicht in den relevanten Bereich, sodass es einer alternativen Sedierung bedarf.

» Abhängig von der Dosis hält die örtliche Betäubung mehrere Stunden bis zu einem Tag an.

» Angstpatienten profitieren von der beruhigenden Wirkung der Betäubung.

» Empfehlung: Bleibt nach dem Eingriff die Taubheit im Mund bestehen oder spüren die Patienten starke Schmerzen, konsultieren sie ihren Zahnarzt. Dieser kontrolliert, ob ein Entzündungsprozess an der Wundstelle stattfand.



Weisheitszahn-Operationen dauern selten länger als eine halbe Stunde. Dennoch fürchten sich viele Patienten vor den damit verbundenen Schmerzen und dem Eingriff. Regelmäßig erhält der Patient eine örtliche Betäubung. Diese betäubt das betroffene Gebiet. Darüber hinaus verengt sie die Gefäße vor Ort. Das unterbindet eine starke Blutung und begünstigt die Wirkung. Die Betäubung wirkt länger vor Ort. Durch die Betäubung fühlen sich Patienten sicherer und gehen gelassen an die Behandlung heran. Sie fragen sich, wie lange eine örtliche Betäubung anhält.

Grundsätzlich haben die Patienten die Möglichkeit, sich für oder gegen eine Betäubung zu entscheiden. In letzterem Fall verfügen sie über ein hohes Maß an Schmerzresistenz. Bevor die Betäubung erfolgt, erstellt der Mediziner ein umfassendes gesundheitliches Profil des Patienten. Für die Dauer der Betäubung sind folgende Aspekte wichtig:




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  • Blutdrucksituation
  • Diabetes
  • Schilddrüsenerkrankungen

Darüber hinaus ist wichtig, ob der Patient regelmäßig Nervengifte, wie Nikotin oder Alkohol konsumiert. Eine Schwangerschaft beeinträchtigt die Dauer der Betäubung ebenfalls. Der wichtigste Indikator für die Betäubungsdauer sind die Medikamente des Patienten.

Medikamente und Wirkungshindernisse im Überblick

Blutverdünner erfordern spezielle Vorkehrungen vor der Operation. Weiterhin beeinflussen Blutdruckregulatoren und Thrombosemittel die Betäubung. Einige Patienten beklagen, dass die Betäubung zu kurz wirkt oder keine Wirkung zu erkennen ist. In diesem Fall kommen verschiedene Ursachen in Betracht. Eine Entzündung im Mundraum verhindert die örtliche Wirkung einer Spritze. Befinden sich die Nerven an schwer zugänglichen Orten, spritzt der Mediziner nach. Einige Patienten weisen im Kieferbereich feste Knochen auf. In diesem Fall gelangt das Betäubungsmittel zögerlich bis gar nicht in den relevanten Bereich. Der Mediziner greift auf alternative Betäubungen zurück oder verwendet eine höhere Dosis.

Was passiert im Normalfall?

Eine örtliche Betäubung hält bei durchschnittlichen Patienten zwei bis drei Stunden an. Größere Eingriffe bei schwierigen Zahnkonstellationen erfordern ein höheres Maß an Betäubungsmitteln. Dementsprechend hält die Betäubung länger an. Ein taubes Gefühl im Mund ist normal. Bis zum nächsten Tag lassen die Symptome nach. Ist dies nicht der Fall oder der Patient bekommt Fieber, konsultiert er erneut den behandelnden Arzt. Die Symptome unterscheiden sich aufgrund der Situation des Patienten. Bei komplizierten Entfernungen der Weisheitszähne halten Taubheit und Schmerzunterdrückung länger an. Ein schwacher Kreislauf sorgt ebenfalls dafür, dass eine Betäubung lange anhält.

Damit ein Eingriff korrekt verläuft, beantwortet der Patient die Fragen zu seinem Gesundheitszustand ausführlich. Insbesondere Angstpatienten profitieren von der beruhigenden Wirkung der Betäubung. Dennoch beachten sie, dass die anhaltende Betäubung nach dem Eingriff die Reaktionsmöglichkeit beeinträchtigt. Abhängig vom Körpergewicht, sowie der Verfassung des Patienten, klärt der behandelnde Arzt über die voraussichtliche Dauer der Betäubung auf.





Weiterführende Infos zum Thema:

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Kategorie WeisheitszähneWEISHEITSZÄHNE



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