Empfindliche Zähne


Werbung

Zähne verschoben nach Weisheitszahn OP


Das Wichtigste in Kürze:

» Verschieben sich nach der Weisheitszahn-Operation die bleibenden Zähne, nennt sich der Vorgang in der Fachsprache Rezidiv.

» Eine Verschiebung der Zähne findet statt, wenn der Weisheitszahn vor der Operation Druck auf einen bleibenden Zahn ausübte.

» Einige Experten meinen, die Zähne verschieben sich aufgrund wachstumsbedingter Änderungen im Kiefer.

» Vor der Weisheitszahn-Operation informieren die Zahnärzte über die drohenden Risiken des Eingriffs.

» Wachsen die Weisheitszähne gerade aus dem Kiefer, wirken sie sich nicht auf eine Zahnverschiebung aus.

» Empfehlung: Befürchten Patienten eine Zahnverschiebung durch das Entfernen der Weisheitszähne, suchen sie Rat bei ihrem Zahnarzt.



Zähne verschoben nach Weisheitszahn OP kann das sein? Tatsächlich glauben viele Patienten, dass Weisheitszähne, die im Zeitraum zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr durchbrechen, die bleibenden Zähne verschieben. Weisheitszähne sind nach Auffassung Betroffener schuld, wenn sich nach der Weisheitszahn OP die bleibenden Zähne wieder in die alte (Fehl-) Stellung zurückschieben. Eine solche Veränderung heißt in der Fachsprache Rezidiv.

Erfahrungen von Zahnärzten

Zahnärzte berichten aus ihrer Praxis, dass die Weisheitszähne nicht in allen Fällen das Verschieben der bleibenden Zähne verursachen. In der Folge verbleiben die bleibenden Zähne an Ort und Stelle, falls die Weisheitszähne gezogen werden. Steht einem Weisheitszahn ausreichend Platz im Kiefer zur Verfügung, sodass er gerade heraus wachsen kann, entsteht kein Druck auf die Zahnreihen. Ohne Druck verschiebt sich folgerichtig kein Zahn.




Werbung




Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde informiert in einer wissenschaftlichen Stellungnahme darüber, dass Patienten insbesondere um das 20. Lebensjahr herum einer Verschiebung der bleibenden Zähne im Unterkiefer aufweisen. Da ein zeitlich enger Zusammenhang mit dem Durchbrechen der Weisheitszähne im Unterkiefer zu sehen ist, raten viele Zahnärzte dazu, diese im Unterkiefer und Oberkiefer ziehen zu lassen. Der Zusammenhang zwischen dem Durchbrechen der Weisheitszähne und den verschobenen Frontzähnen ist so offensichtlich, dass der Rat Betroffenen plausibel erscheint.

Wissenschaftlich kontrovers diskutiert

Wissenschaftliche Untersuchungen bringen Resultate mit gegensätzlichen Ergebnissen. Manche Studien stellen einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Durchbrechen der Weisheitszähne und der daraus resultierenden Fehlstellung her. In der Folge erklärt sich, warum sich die Zähne nach dem Ziehen der Weisheitszähne wieder zurückschieben. Es ist mehr Platz im Kiefer und die Zähne können sich gleichmäßiger im Zahnbogen verteilen. Das ist die übereinstimmende Meinung der einen Seite.

Die andere Seite liefert einen gänzlich anderen Zusammenhang. Dieser lautet: Die feststehenden Zähne verschieben sich aufgrund wachstumsbedingter Änderungen. Im Alter zwischen 18 und 25 Jahren wächst der Unterkiefer, der Oberkiefer ist fast immer vollständig ausgebildet. Das gilt insbesondere für Männer, bei denen gehäuft ein Engstand der Zähne im Unterkiefer in der genannten Lebensphase diagnostiziert wird. Gegen Ende der Wachstumsphase des Unterkiefers müssen Patienten damit rechnen, dass sich die unteren Schneidezähne in eine Fehlstellung schieben. Dieser Vorgang in Kombination mit dem Eindrehen des Unterkiefers sorgt für eine daraus folgende verstärkt auftretende Fehlstellung der Zähne im Kiefer, insbesondere im Unterkiefer.

Ziehen Zahnärzte in einem solchen Fall Weisheitszähne, ist nicht zu erwarten, dass sich die bleibenden Zähne wieder zurückschieben. Insbesondere wenn der Patient einen Überbiss aufweist, der Unterkiefer also ein Stück hinter dem Oberkiefer zurückbleibt, ist eine Verschiebung der bleibenden Zähne besonders häufig zu erkennen. In diesem Fall ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Zähne nach dem Ziehen der Weisheitszähne verschieben.

Kieferorthopädische Behandlung verändert die Raumverhältnisse im Zahnbogen

Manche Zahnärzte empfehlen von vornherein zur Vermeidung sich verschiebender Zähne grundsätzlich die Extraktion, wenn sie der Meinung sind, dass die Weisheitszähne beim Durchbrechen zu viel Platz einnehmen. Andere operieren die noch nicht durchbrochen Weisheitszähne heraus, um die drohende Situation gänzlich zu vermeiden. In beiden Fällen ist es ratsam, die Vor- und Nachteile sowie Risiken einer solchen Operation abzuwägen. Unterm Strich gilt: Sind die Weisheitszähne in erster Linie dafür verantwortlich, dass sich die Zähne im Kiefer verschoben haben, ist die Chance groß, dass sie sich nach dem Ziehen wieder zurück verlagern. Liegen andere Gründe für die Zahnverschiebung vor, ist es in vielen Fällen nicht zu erwarten, dass sich der Ausgangsstand der bleibenden Zähne nach dem Ziehen der Weisheitszähne verändert.





Weiterführende Infos zum Thema:

Rauchen ok ?


Werbung


Alles Thdemen über Weisheitszähne finden Sie hier

Kategorie WeisheitszähneWEISHEITSZÄHNE





Übersicht häufigste Zahnschmerzen - Fragen und Antworten

Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Zahnschmerzen in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:



Kennst Du jemanden, für den dieser Beitrag interessant sein könnte? Dann teile ihn doch bitte !



Mit WhatsApp senden

KATEGORIE AUSWÄHLEN


WER SCHREIBT HIER?

Michael Mitterer

Michael Mitterer
Sie finden hier viele hilfreiche Ratgeber
und Statistiken über empfindliche Zähne.

DIE INHALTE SIND

herstellerunabhängig
einfach verständlich
inklusive Statistiken


WAS WIR WISSEN:

75% aller Leser haben empfindliche sensible Zähne

62% überwiegend empfindliche Zähne durch Kaltes

25% überwiegend durch Süsses

65% verwenden die konventionelle Zahnbürste

28% verwenden eine elektrische Zahnbürste



HINWEISE

1. Die mit einem * (Anzeige/Werbung) oder auf Amazon verweisende Links sind Partner-/Anzeigenlinks. Es handelt sich um Affiliate-Links (Partnerlinks) und Google Adsense Werbung (Anzeigenlinks) mit denen wir eine Provision erzielen können. Über diese Einnahmen finanzieren wir die Betriebskosten dieser Webseite.

2. Die Inhalte auf unserer Webseite ersetzen keine Beratung durch einen Arzt. Suchen Sie bei Problemen immer einen Fachmann auf.